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Emys orbicularis

Die europäische Sumpfschildkröte

Einleitung

 

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der Haltung und Pflege  europäischer Sumpfschildkröten ( emys orbicularis ). Anfangs habe ich nur 2 Tiere in einem eingegrabenen Fertigteich den Sommer über im Freiland gehalten. Im Herbst, wenn die erste dünne Eisschicht den Teich bedeckte, brachte ich die Tiere in den Keller, um sie dort zu überwintern. Hier ruhten sie dann in mit Wasser und etwas Buchen- oder auch Eichenlaub  gefüllten Plastikboxen.  Das stellte für die Tiere keine Belastung dar. Lediglich für mich war es recht unangenehm, die Tiere im Herbst aus dem kalten Wasser des Teiches zu fischen. Im Frühjahr, sobald es die Temperaturen zuließen, kamen beide Schildkröten wieder in ihr Sommerquartier zurück. Dies geschah meist  Ende März/Anfang April, sobald der kleine Teich eisfrei war.

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Anlage und Haltung

 

Durch die immer größer werdende Begeisterung an diesen Sumpfschildkröten, versuchte ich,  in den folgenden Jahren nach und nach eine etwas größere Gruppe an europäischen Sumpfschildkröten zusammen zu stellen. Dazu entschied ich mich im Vorfeld zum Bau eines artgerecht angelegten Teiches, in dem die Sumpfschildkröten das ganze Jahr über verbringen können.

Im Jahr 2006 begannen wir dann mit unserem Bauvorhaben. Die alte, ursprüngliche Anlage wurde somit um ca. 70 m² erweitert. Da ich in unmittelbarer Nähe dieser Anlage auch noch dalmatinische Landschildkröten ( testudo hermanni hercegovinesis ) pflege, sollte deren Gehege natürlich auch noch etwas vergrößert werden. Das neue, etwa 8 x 9 m große Gelände wurde halbiert. In der einen Hälfte wurde der Teich für die europäischen Sumpfschildkröten und in der anderen Hä lfte die Anlage für die dalmatinischen Landschildkröten angelegt. Der Teich selbst ist etwa 4  x 6 m groß. Die tiefste Stelle beträgt 1,20 m, um ein Durchfrieren im Winter zu vermeiden.  Der Teich ist so angelegt, dass rund herum relativ flache Ufer entstanden. Dort, wo das aus Platzmangel nicht möglich war, habe ich ein stufenartig, ansteigendes Ufer angelegt. Dies ist sehr wichtig in einem Teich für europäische Sumpfschildkröten ( emys orbicularis ), da die Tiere bei kühlen Temperaturen, vor allem im zeitigen Frühjahr und im Herbst, nicht frei im Wasser schwimmen können. In dieser Zeit erreichen die Schildkröten nur laufend die Wasseroberfläche, um zu atmen. An steilen, glatten Wände hätten die Tiere dazu keine Chance und würden somit ertrinken. Bedingt durch die Größe des Teiches habe ich zum Abdichten handelsübliche Teichfolie verwendet. Auf dieser Folie wurde eine dicke Schicht  Lehm aufgebracht und anschließend verdichtet. Einige große und kleinere Steine wurden zur besseren Stabilität und Strukturierung in diese Schicht eingearbeitet. Eine derartige Lehmschicht hat den Vorteil, dass der Teich und vor allem die Teichufer sehr natürlich wirken. Dadurch  können sich die Pflanzen ungehindert ausbreiten und mit ihrem Wurzelwerk dem Lehm und den Steinen im Laufe der Zeit einen guten Halt bieten. Das Wasser wird über einen handelsüblichen Biofilter sauber gehalten. Der Teich ist mit verschiedenen Wasser – und Sumpfpflanzen bestückt. Unter Wasser wächst das gemeine Hornblatt (Ceratophyllum ) und das gemeine Laichkraut (Potamogeton).  Weiterhin sind noch Teichrosen (Nuphar lutea), Seerosen (Nymphaea)  und Seekanne  (Nymphoides peltata) vorhanden. Am Teichrand und im Flachwasser wachsen verschiedene Sumpfpflanzen, wie z.B. Tannenwedel (Hippuris vulgaris), Sumpfdotterblumen (Caltha palustris), Pfeilkraut (Sagittaria sagittifolia), Binsen (Juncus trifidus), Schilf (Typha minima) und Sumpfschwertlilien (Iris pseudacorus). Vor allem an kühleren Tagen im Frühjahr und im Herbst benötigen die Schildkröten ausgedehnte Flachwasserbereiche. Hier wird das Wasser von der Sonne schneller erwärmt als es an tieferen Stellen der Fall ist.  An sehr warmen und heißen Tagen, werden diese Bereiche dann auch zur Abkühlung genutzt. Dann sieht man die Tiere, vor allem in der Mittagshitze, zwischen den Sumpfpflanzen im lichten Schatten friedlich vor sich hin dösen. Direkt am und auch über dem Teich habe ich mehrere ins Wasser ragende griffige  Baumstämme gelegt. Auf den Baumstämmen können sich die Schildkröten ausgiebig Sonnen und dabei komplett abtrocknen, was die Tiere auch gerne, vor allem in den Morgenstunden, tun.  Hierzu bieten sich alle möglichen Baumsorten an, welche nicht ganz so schnell morsch werden. Laubbäumen habe ich hier den Vorzug geschenkt. Nach einigen Jahren müssen diese  dann erneuert werden. Um ein Entweichen der Tiere zu verhindern, ist der Teich nach 3 Seiten mit einer massiven Steinmauer umgeben. Da die 4. Seite an einem Holzzaun liegt, habe ich dort im unteren Bereich Edelstahlbleche angebracht. Diese sind  ca. 30 cm im Boden eingegraben und oberhalb direkt am Zaun verschraubt. Die Mauer steht auf einem soliden ca. 70 cm tief eingegrabenen Fundament. Diese Mauer ist ca. 60 cm hoch, was für die Schildkröten ein Überklettern  unmöglich macht.

Männchen im Freilandgehege

Das Sumpfschildkrötenjahr

Im zeitigen Frühjahr, je nach Wetterlage , erwachen die Tiere im März aus der Winterruhe. Sobald die Sonne wieder an Kraft gewinnt, die Tage länger werden und der letzte Schnee geschmolzen ist, kann man die ersten Schildkröten beim Sonnenbad beobachten. Als erstes tauchen die Männchen auf. So nach und nach kommen dann auch die Weibchen zum Vorschein. Zu dieser Zeit sind die Männchen sehr mit der Balz und Paarung beschäftigt. Im noch recht kalten  Wasser findet man jetzt oft die Weibchen mit einem Männchen huckepack im Schlepptau. Die Männchen bemühen sich in dieser Zeit unermüdlich um die Gunst der Weibchen.  In dieser Zeit fressen die Männchen kaum noch etwas. Falls es im Frühjahr noch einmal kalt wird, kann sich auf dem Teich durchaus noch einmal eine dünne Eisschicht bilden. Selbst dies´ hält die Tiere nicht von ihrem liebestollen Treiben ab.  Man kann die Schidlkröten im flachen Wasser beobachten, wie sie in zeitlupenartigen Bewegungen ihren Paarungsaktivitäten nachgehen. Mit den immer wärmer  werdenden Tagen im Frühling beruhigt sich allmählich dieses Verhalten. Jetzt werden ausgiebige Sonnenbäder genommen. Der Appetit, vor allem bei den adulten Weibchen, wird immer größer. Dies ist die Zeit, in der sie ihre Eier ausbilden. Dafür brauchen sie nun viel Nahrung, um genügend Energie für die bevorstehende Eiablage zu haben. Ende Mai Anfang Juni wird die Vegetation im und um den Teich immer üppiger, die Temperaturen steigen an und die Sumpfschildkrötenweibchen beginnen mit der Suche nach einem geeigneten Eiablageplatz. In dieser Zeit lässt der Appetit der Tiere auch wieder nach und sie wirken im allgemeinen etwas unruhiger als sonst. Nun kann man, vor allem junge Weibchen beobachten, wie sie meist in den Abendstunden den Teich verlassen und nach einer geeigneten Stelle zur Eiablage suchen. Ältere Weibchen gehen das Ganze etwas ruhiger an. Auch nutzen diese Tiere in der Regel immer wieder die gleichen Plätze, um ihr Gelege zu verbuddeln. Eines meiner Weibchen legt beispielsweise  direkt an der  Steinmauer. An diese Stelle scheint fast den ganzen Tag die Sonne. Dadurch heizt sich die Mauer gut auf und gibt dann abends die Wärme wieder ab. Vor der Mauer sind  große und kleinere Kieselsteine angefüllt. Das ist für das Tier kein Problem . Sie beginnt direkt im steinigen Boden mit dem Ausheben der Gelegegrube.  Andere Weibchen legen ihre Eier lieber im Inneren der Frühbeetanlage der dalmatinischen Landschildkröten ab. Dort werden zum Teil die trockensten und härtesten Plätze ausgesucht. Hierfür bringt das Weibchen  in ihrer Analblase Wasser zu der auserwählte Stelle mit. Dort entleert sie sich dann, um den Boden aufzuweichen und lockerer zu machen. Von mir angebotene grabfähige und sandige Eiablageplätze werden von meinen Tieren nur selten angenommen. Anscheinend wissen die Schildkröten selbst am besten, wo sie ihre Eier vergraben können. Die Ablage selbst kann durchaus 1 - 2 Stunden dauern. Meist ist es dann auch schon dunkel geworden, ehe die Tiere mit dem Verschließen der Eigrube fertig sind. Nach der Ablage  bleibt das Weibchen noch eine ganze Zeit lang an der Stelle sitzen, um  zu Verschnaufen. Erst dann läuft es  wieder zurück zum Teich. Am nächsten Morgen sind die Tiere wie ausgewechselt. Der Appetit ist wieder da und die Unruhe ist vorbei. Allmählich ist auch der Hochsommer da und es wird immer wärmer.  Nun sind alle Tiere schon früh am Morgen aktiv. Sie nutzen jetzt schon die ersten Sonnenstrahlen um sich Aufzuwärmen und zu Sonnen. Wenn die Tagestemperaturen steigen, beenden die Schildkröten bereits in den Vormittagsstunden ihre Sonnenbäder, um sich im Teich oder an kühleren Plätzen aufzuhalten. Gerne sitzen meine Tiere dann im Schilf oder in Schatten spendenden Büschen. Auch das Flachwasser, leicht eingegraben im Schlamm ist für sie  ein beliebter Platz. Je nach Lust und Laune wird dann immer wieder mal der Teich durchschwommen und nach Nahrung gesucht. Am frühen Morgen, noch vor Sonnenaufgang oder auch an regnerischen Tagen sind die Schildkröten oft auf dem Landteil der gesamten Anlage unterwegs. Sie suchen hier aktiv nach Würmern und vor allem nach Nacktschnecken. Ist eine Schnecke erbeutet, wird sie zum Wasser geschleppt und dort gefressen. Dass die Suche nach etwas Fressbarem erfolgreich war, erkennt man dann an den verschleimten Mäulern der Schildkröten. Nacktschnecken werden von meinen Tieren in großen  Mengen gefressen. Langsam kommt nun der Spätsommer. Die Anlage und der Teich sind schön zugewachsen und die ersten Pflanzen beginnen sich bunt zu färben.  Die Nächte werden jetzt wieder kühler und die Tage kürzer. Da die Sonne nun flacher steht, werden  Sonnenbäder jetzt erst später am Morgen genommen. Auch sind diese nun wieder anhaltender und intensiver.  Ende  September werden die Schildkröten deutlich ruhiger. Man sieht sie nicht mehr jeden Tag an ihren angestammten Plätzen. Gefressen wird ebenfalls deutlich weniger. Mit Anbruch des Herbstes wird es dann noch ruhiger. Die Nahrungsaufnahme wird komplett eingestellt und  Sonnenbäder werden nur noch sporadisch genommen. Zeitlich versetzt beginnen die Tiere Mitte bis Ende Oktober die Winterruhe. Hierzu tauchen sie in den Tiefbereich des Teiches ab und vergraben sich im Bodenschlamm und den Rhizomen der Teichrosen. An sonnigen Tagen jedoch kann man die trägen, zum Teil schlafenden Tiere dicht unter der Wasseroberfläche an den Stängeln der Wasserpflanzen beobachten. Dies ist auch zu beobachten, wenn der Teich bereits mit einer dünnen Eisschicht überzogen ist. An trüben, kalten Tagen, oder wenn Schnee den Teich bedeckt, gehen die Tiere wieder in die tieferen Bereiche zurück.

Vergesellschaftung

In meinem Teich lebt ein lockerer Verband kleiner Wildfische in Form von Moderlieschen (Leucaspius delineatus). Diese Fische sind in der Regel zu schnell, um von den Schildkröten gefressen zu werden. Die kleinen Fische haben eine Lebenserwartung von etwa 2 Jahren. Die alten und  schwächelnden Fische ergänzen dann hin und wieder den Speiseplan der Wasserschildkröten. Ansonsten sind noch Grasfrösche (Rana temporaria), Teichfrösche (Pelophylax)  und im Frühjahr hin und wieder Erdkröten (Bufo bufo),  im und um den Teich herum zu finden.  Bergmolche (Ichthyosaura alpestris) kann man ebenfalls gelegentlich  beobachten. Außerdem leben viele verschiedene Insekten wie z.B. Bienen, Hornissen, Libellen, Schmetterlinge, Falter usw.  in unmittelbarer Teichnähe. Im Sommerhalbjahr, von Mai bis September, halte ich außerdem noch die Männchen anderer nordamerikanischer Wasserschildkröten mit den europäischen Sumpfschildkröten zusammen. Hier wären die östliche Zierschidlkröte (chrysemys picta picta) und die mittelländische Zierschildkröte (chrysemys picta marginata), sowie die Tropfenschildkröte (clemmys guttata) zu nennen. Durch die eher geringe Größe dieser Schildkröten gibt es überhaupt keine Probleme bei einer Gemeinschaftshaltung mit den europäischen Sumpfschildkröten. Im Gegenteil, die Tiere beachten sich kaum oder gehen sich aus dem Weg. Außerdem bin ich im Laufe der Zeit dazu übergegangen, das angrenzende  Gehege der Dalmatinischen Landschildkröten (Testudo hermanni herceovinensis) mit dem Teichgelände zu vereinen. Dadurch haben alle Tiere erheblich mehr Platz. Wichtig sind hier wieder die flach auslaufenden Teichufer, damit die Landschildkröten nicht ertrinken können.                     

 

emys orbicularis im Freilandterrarium

Fütterung

Wenn der Teich im Verhältnis zum Tierbestand recht groß ausfällt, können sich die Schildkröten bis zu einem gewissen Maße selbst ernähren. Wie bereits erwähnt,  fressen die Tiere gern sämtliche Insekten, also Würmer, Schnecken und Larven, die sie im und um den Teich herum finden können.  Die Sumpfschildkröten gehen aktiv durch die gesamte Anlage, um geeignete Futtertiere zu suchen. Vor allem an schwülwarmen Regentagen sind die Tiere besonders rege. In der warmen Jahreszeit, von etwa Anfang Mai bis Anfang September füttere ich in unregelmäßigen Abständen noch zu.  Hier setze ich mich in den Abendstunden immer an die gleiche Stelle. Die Schildkröten kennen diesen Platz genau und warten meist schon sehr ungeduldig auf Futter. Bei schönem Wetter bekommen sie dort täglich ihre Mahlzeit per Pinzette. Als Futter verwende ich verschiedenes Frostfutter, z.B. Garnelen, Schrimps, Muschelfleisch, Gammarus, Mäusebabys, kleine Süßwasserfische und Stinte. Trockenfutter in Form von verschiedenen Pelletts ( Reptomin, JBL, usw. ), getrocknete Bachflohkrebse und Garnelen werden ebenfalls sehr gern angenommen.

Emys orbicularis - Weibchen

Inkubation und Aufzucht

Nachdem das Weibchen die Eigrube sorgfältig wieder verschlossen hat, grabe ich das Gelege vorsichtig aus. Hat man die Ablage nicht registriert, bzw. die Eiablage beobachten können, wird es sehr schwer, solche  Eier zu finden. Die Weibchen tarnen die Ablagestelle nach getaner Arbeit perfekt,   so dass man kaum etwas erkennen kann. Sind die Eier nun geborgen, werden sie zuerst mit einem weichen Pinsel vom groben Dreck befreit. Stark verschmutzte Eier wasche ich zusätzlich noch mit lauwarmen Wasser vorsichtig ab und trockne diese mit Küchenrolle. Anschließend kommen sie in kleine Plastikboxen, welche mit feuchtem Vermiculite befüllt sind. Jedes Ei wird noch mit einem  Bleistift  auf der Oberseite markiert. Das dient dazu, dass die Eier in ihrer Lage nicht verdreht werden können. Sobald die ersten kleinen Sumpfschildkröten geschlüpft sind, könnten sie die anderen Eier beim Überklettern leicht verdrehen. Die Boxen bringe ich dann in einen Inkubator. Davon habe ich 2 Geräte, um gezielt auf die jeweiligen Geschlechter zu inkubieren. In einem Brüter herrschen Temperaturen um die 26.5 °C für Männchen. Im 2. Inkubator ist die Temperatur auf 28,5 – 29,5 für Weibchen eingestellt. Wenn alles glatt läuft, schlüpfen nach ca. 55 – 65 Tagen die kleinen europäischen Sumpfschildkröten. Sobald die Jungtiere das Ei verlassen und den Dottersack resorbiert haben, kommen sie in ein kleines  Aufzuchtbecken im Gewächshaus. Das Becken ist mit einer aus dem Wasser ragenden Wurzel zum Sonnen ausgestattet. Reichlich Hornkraut und Leichkraut bieten den Babys genügend Verstecke und Möglichkeiten zum Festhalten. Der Wasserstand beträgt die ersten Wochen ca. 12 cm. Als Futter kommen in der ersten Zeit lebende Wasserflöhe, weiße Mückenlarven und Artemia zu Einsatz. Lebendes Futter regt den Jagdtrieb der kleinen emys – Babys an. Später wird dann alles gefressen, genau wie die adulten Sumpfschildkröten. Ende Oktober, wenn es im Gewächshaus deutlich kühler wird, beginnen die Schlüpflinge sich selbstständig auf die Winterruhe vorzubereiten. Mitte bis Ende November bringe ich die kleinen emys orbicularis dann in einen Kühlschrank. Hier verbleiben sie nun bis zum kommenden März bei einer Temperatur von ca. 4° C.      

adultes Weibchen der europäischen Sumpfschildkröte

Verbreitung

Das Verbreitungsgebiet der Europäischen Sumpfschildkröte erstreckt sich von Nordafrika über Europa bis nach Asien. Es werden vor allem verkrautete Tümpel, Teiche und Seen mit einem weichen Bodengrund bewohnt. Emys orbicularis kommt noch in Deutschland, Schweiz, Österreich, Tschechische Republik Portugal und Spanien, Frankreich, Italien, Polen, Litauen, Lettland, Weißrußland, Ukraine, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Griechenland, Albanien, Jugoslawien, Rußland und Kasachstan vor. Diese Angaben werden ausführlich von Uwe Fritz in „ Die europäische Sumpfschildkröte 2003 beschrieben.

wenige Wochen alte Jungtiere
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